Güterschuppen von Pola

330881 Güterschuppen Pola

Seit Ostern 2021 gibt es nun auch einen Güterschuppen. Die Größe der Grundplatte hat letztlich den Ausschlag für den Bausatz von Pola gegeben. Die Verpackung ist tadellos, das Modell durchdacht; aber natürlich gäbe es auch die eine oder andere Verbesserung. So stört es micht, dass Gußnasen immer wieder von außen sichtbar sind; z.B. an den Schiebetüren, die ich deswegen „falschrum“ zusammengebaut habe.

330881 Güterschuppen
Die Grundplatte braucht ein Loch, durch welches später die Kabel für die Beleuchtung geführt werden.

Pola Güterschuppen
Die Rampe usw. habe ich mit matter Acryl-Farbe behandelt. Proben sind im Inneren der Halle gemacht worden. Später ergibt das von außen einen echten benutzten Eindruck.
Goods shed
Die Grundplatte muss gut eingepaßt werden; vor allem, wenn die Gleise von der Standard-Verlegung abweichen. Bei Kurven sollte man mit dem längsten Wagen eine Probefahrt machen. Bei mir war es nötig, von der Holzrampe auf der rechten Seite am hinteren Ende ein Stück abzuschrägen.
Hangar à marchandises
Die Holzrampe liegt nur zur Probe: paßt so alles?
Goederenloods
Das Güterschuppen besteht nur aus wenigen Teilen und ist schnell zusammen gebaut. Die Türen und Fensterrahmen habe ich vor dem Einbau etwas gealtert. Dazu nehme ich eine fast trockenen Pinsel und streiche vorsichtig grün-braue Farbe darüber. Anschließend wird das mit einem Küchenpapier wieder abgewischt. Im Boden sieht man hier ürigens die Einkerbung, die für den verlängerten Antrieb des Entkupplungsgleises nötig ist.
Art. Nr. 330881
Das Dach soll abnehmbar sein. Damit es dabei später nicht an der schmalen Klebenaht des Giebels wieder bricht, habe ich es stabilisiert. Damit die beiden Hälften sauber verklebt sind, ist es nötig gewesen, diese 10 min mit den Händen in ihrer endgültigen Position auf dem Dach zusammen zu halten.
Güterschuppen 1:22,5
Der Güterschuppen ist fertig, jetzt muss es noch in die Landschaft eingepaßt werden.
Gips Modellbau LGB
Das Gebäude muss später noch angehoben werden können. Dennoch soll es möglichs bündig in die Landschaft eingepaßt sein. Ich habe deswegen die Grundplatte mit Frischhaltefolie abgegrenzt und anschließend den Bereich vor der Grundplatte mit Gips ausgegossen. Daran schließt sich nach vorne Pappmaché an.
LGB Güterschuppen
Die Folie ist wieder entfernt; die Grundplatte und der „Vorplatz“ haben das gleiche Niveau, dennoch sieht man jetzt den Übergang noch. Das soll sich ändern!
Güterbahnhof LGB
Die Fläche wird farblich behandelt (Temperafarbe). Kaffeesatz wird dort auf feuchten Holzleim gestreut, wo später „Erde“ sein soll.
G scale Goods shed
Die Arbeiter stehen schonmal Probe.

Nachdem die Farbe getrocknet ist, wird alles mit Holzleim bestrichen (auch die Grundplatte) und anschließend bepflanzt. Ich verwende dafür 12mm langes Kunstgras. Der Übergang zwischen Grundplatte und Landschaft ist nicht mehr sichtbar. Ein Teil des Ladegutes gehört mit zum Bausatz. Die Lampen habe ich extra gekauft.

Wandlampe

Wandlampe

LGB Wandlampe LED

Modellgebäude leben natürlich auch davon, dass sie beleuchtet werden. Bei eBay bin ich auf gedruckte Lampen gestoßen. Da sie im Verhältnis preiswert sind, war die Hürde, sie einfach mal auszuprobieren recht niedrig und so habe ich die Wandlampe bestellt. Zwei von Ihnen habe ich am Pola Güterschuppen montiert

Wandlampe
Die Lampe besteht aus zwei Teilen, die paßgenau aufeinander gesetzt werden können. Die Beleuchtung erfolgt mittels einer LED.
LGB Wandlampe LED
Die Lampe läßt sich mit Acryl farblich behandeln. Ich habe das nicht gemacht. Für mein Empfinden fällt sie etwas groß aus (Die Halterung hat etwa den selben Durchmesser wie das Fallrohr einer Dachrinne).
LGB Wandlampe LED
Die Lampe über dem Schiebetor kann nicht so eine lange Wandhalterung haben. Sie ließ sich mit einem Skalpell aber problemlos kürzen.
Beleuchtung LGB
Die beiden Lampenhälften müssen zusammen geklebt werden. Vorher wird die LED eingelegt. Die Kabel lassen sich bei Gebäuden am besten durch eine kleine Bohrung ins Innere ziehen.
Modelllampe
Die beiliegenden LEDs waren kaltweiß. Ich habe aus einem dicken Strohalm und gelben Isolierband einen Lampenschirm gebaut und um die LED geklebt. So leuchtet die Lampe gelb, gleichzeitig fällt aber helles (weißes) Licht auf den Boden unter der Lampe.

Hinweis: Weder der ebay-Verkäufer ra28ga11 noch eine andere Firma hat diesen Beitrag unterstützt; ich gebe hier ausschließlich meine privaten Erfahrungen beim Bau wieder!

Weichenantrieb verlängern

Manchmal ist es problematisch, den Antrieb für Weichen oder Entkuppler an der vorgesehenen Stelle direkt neben dem Gleis zu plazieren. Deswegen muss man den Weichenantrieb verlängern. Bei mir tauchte das Problem im Zusammenhang mit dem Pola Güterschuppen auf.

Im Bereich der zukünftigen Landrampe befinden sich zwei Entkupplungsgleise. Die hatte ich so umgebaut, dass auch Wagen mit zwei Kupplungshaken getrennt werden können. Auf die Variante ein elektrisches Entkupplungsgleis und einen Dauerentkuppler habe ich verzichtet, damit Züge, die von einer rückwärtsfahrenden Lok gezogen werden (Lokomotiven haben bei mir an der Vorderseite nur den Bügel) nicht abgekoppelt werden.

Einer der beiden EPL Antriebe befindet sich genau dort, wor die Grundplatte des Güterschuppens stehen soll. Auf simple, aber sicher funktionierende Weise habe ich den Weichenantrieb verlängert.

Weichenantrieb verlängern
Als dunklen Fleck kann man noch die ursprüngliche Position des Antriebs erkennen. Mit Hilfe einer kleinen Aluminiumstange wurde der Schubweg verlängert. Auf der Seite des Entkupplers ist der Alu-Stab nach unten gebogen und paßt in die Öse des Entkupplers. Auf Seiten des EPL Antriebes ist der Stab abgeflacht und hat eine kleine Bohrung, in die die Nase des Antriebs von oben greift.

 

Weichenantrieb EPL 12010
Die Stange muss im Bereich des EPL-Antriebes von unten gestützt werden.
Zur Führung der Alu-Stange habe ich einen Gipskarton-Dübel einseitig abgeflcht. Dadurch kann er nicht wegrollen. Er eignet sich wegen der zunehmenden Stärke sehr gut als Führung.
Pola Güterschuppen 330881
In die Grundplatte des Güterschuppens wird mit einem Trennschleifer ein rechtwinkliger Schnitt bis zum „Hohlraum“ geschnitten.
LGB Güterschuppen Pola G330881
Der Spalt muss natürlich an der Stelle sein, an der die Verlängerung des Antriebs verlaufen soll.
Weichenantrieb verlängern
Der Antrieb befindet sich nun im „Keller“ des Güterschuppens. Der Schuppen läßt sich komplett anheben, so dass eventuelle Störungen gut behoben werden können.

Turm

Turm für LGB mit dem Walachia Bausatz Nr. 28

Turm Hinweis: Weder Walachia noch eine andere Firma hat diesen Beitrag unterstützt; ich gebe hier ausschließlich meine privaten Erfahrungen beim Bau wieder!

Bausatz Nr. 28

Der Bausatz ist im strengen Sinn kein Modellbausatz. Der Turm (& auch andere Gebäude) werden aus „Holzbalken“ aufgebaut. Die Anleitung ist gut verständlich, mit Unterstützung können schon Kinder damit Erfolge erzielen. Zum Kleben wird Holzleim benötigt; ich habe schnell trocknenden verwendet. Fenster, Türen und Dächer werden aus bedruckter Pappe aufgeklebt, das gefällt mir gar nicht.

Als erstes sollten alle Teile sortiert werden. In meinem Bausatz haben einige Leisten (Länge D) gefehlt. Das war aber unproblematisch, weil ich den Turm nicht ganz so hoch wie gedacht gebaut habe und dann andere Leisten kürzen konnte.
Die Anleitung ist nicht übermäßig umfangreich, aber leicht verständlich.
Auf einer Grundplatte wird begonnen. Ich habe diese Platte nicht verklebt, so dass der Turm am Ende von unten erreichbar ist (z.B. für Beleuchtung). Einen langen „Balken“ habe ich als Lehre benutzt, damit der Türbereich in einer Flucht entsteht.
Auf der Plattformwird das Gebäude kleiner, damit es mittig steht, habe ich diagonale Hilfslienien eingezeichnet. Die inneren und äußeren Ecken des Turmes müssen genau auf den Linien liegen.
Der Rundgang bekommt ein Dach. Die dünnen Holzbrettchen sind nicht ganz paßgenau. Nach Anleitung sollen sie mit Papier unterklebt werden und dann werden ebenfalls aus Papier Dachziegel aufgeklebt. Dadurch sieht man kleine Spalten nicht mehr. Die vier Dachelemente habe ich einzeln aufgeklebt und zwischendurch troknen lassen.
Wie auch die Bodenplatte, ist die Zwischendecke nicht mit dem unteren Teil des Turmes verklebt. Die einzelnen Etagen lassen sich also abnehmen.
Das Dach wird von Stützen mit Querverstrebungen getragen. Ich habe das kopfstehend geklebt. Das geht sehr gut.
Die Stützen sind genau eine Querreihe zu kurz. ich habe dreimal nachgesehen, ob ich einen Fehler gemacht habe, bin aber nicht fündig geworden. Ich habe mir geholfen, indem ich Balken quer auf den Boden geklebt habe. Die geben dem Geländer dann auch zusätzlichen Halt.

 

Die Brüstung wird verklebt. Den Turm habe ich übrigens nicht so hoch gebaut, wie geplant (so hatte ich auch „Balken“ übrig).
Turm Walachia 28
Der fertigen Turm habe ich mit Öl eingepinselt, damit er nachdunkelt und die Holzmaserung betont wird. Die Dächer werde ich später noch grün-schwarz-braun „altern“

Die zweite Schleife – Teil I

Bekanntlich verändert sich eine Modellbahnanlage ständig (jedenfalls ist das bei meinen so). So hat sich nun gezeigt, dass die abnehmbare Brücke zum Nachbarraum niemals weggenommen und die Tür nicht benutzt wird. damit gibt es auch keinen Grund, den Platz davor zu verschenken. Er ist ausreichend groß, um eine zweite  LGB Kehrschleife einzubauen. Diese befindet sich etwas höher als Niveau 1 und „unterquert“ „Afrika“. vgl. dazu auch: Es geht auf Ebene 2

Unterbau
LGB Kehrschleife
Ein IKEA Regal dient auch hier als Unterbau. Die Stützen werden später auf die nötige Länge gekürzt und zwar so, dass sie dann bündig mit den Einlegeböden abschließen.
Wegen der Corona-Auflagen war die Beschaffung der Materialien eine kleine Herausforderung. IKEA war nicht in der Lage (obwohl dies angeboten wird!) die beiden Seitenstützen als Paket zu verschicken. Ich mußte extra deswegen zu IKEA fahren, mich zu einer festgelegten Zeit dort einfinden und zusätzlich 10,- € Servicegebühr bezahlen. Die OSB-Platten, Holzdübel und anderer Kleinkram, wurde im Baumarkt vorbestellt, auf eine zusätzlich Gebühr hat TOOM aber nicht bestanden.
Bei der Anbindung an das bestehende Netz hat mir die Gleisplan-Software nicht viel genutzt. Hier mußte probiert werden.
Die Regalteile sind auf Länge geschnitten, aus OSB-Platten wird die eigentliche Platte. Diese in die schon bestehende Konstruktion einzufädeln war manchmal etwas trickreich.
Von oben bekommt man einen besseren Überblick. Die weiße Platte rechts auf der oberen Ebene ist die Grundfläche eine Güterschuppens, der noch kommen soll.
Nachdem die Gleise provisorisch verlegt sind, wird die überschüssige Platte mit einer Stichsäge großzügig und „kurvenfühlig“ abgeschnitten. Das Zimmer ist doch deutlich kleiner geworden!
LGB Kehrschleife
Nun muss die Anbindung noch gelingen.
Die ungewöhnliche Platte nimmt die Weiche, den Antrieb und das Gleis auf.
LGB Kehrschleife
Nachdem die Platte und die Verbindung montiert waren, wurde alles gestrichen. Die Gleise verlegt und befestigt. Der erste Schritt ist geschafft. Weiter geht´s dann mit der Verkabelung (bisher sind die Gleise nicht abschaltbar & die Weichen müssen per Hand gestellt werden) und am Ende mit der Landschaft.
Technische Umsetzung

Die Anlage wird analog betrieben. Eine LGB Kehrschleife ist deswegen unproblematisch mit zwei Unterbrechergleisen (die aber jeweils beide!!!) Schienen unterbrechen und vier Gleichrichtern zu realisieren. LGB bietet diese Gleise auch fertig an (LGB 10151). Auf der Seite von Märklin gibt es dazu auch eine Anleitung. Sie selber zu löten ist aber kein Hexenwerk: Die beiden Unterbrechergleise werden nebeneinander gelegt. Auf der rechten Seite werden jeweils Gleichrichter nach „oben“ (= Querstrich auf der Diode) und auf der linken Seite die Dioden nach „unten“ angelötet. Beim Verbauen auf der Anlage muss darauf geachtet werden, dass der Abstand dieser beiden Unterbrecher so groß ist, dass die längste Lok bequem dazwischen paßt. Wer Wagen mit Stromabnehmern an beiden Enden nutzt, muss auch bedenken, dass keine Überbrückung durch einen Wagen entstehen kann. Die Unterbrechergleise sollte man erstmal probeweise einbauen und ausprobieren! Der Zug fährt darin immer in die selbe Richtung, das muss natürlich die gewünschte sein!

Modell-Gewächshaus selber bauen

Eine schönes Detail auf einer LGB Anlage kann ein Modell-Gewächshaus sein. Ich habe als Fingerübung aus „Resten“ ein kleines Anlehngewächshaus gebaut. Anlehngewächshäuser werden genutzt, wenn ein Gewächshaus direkt an eine Mauer gebaut werden kann. Vorteile (im richtigen Leben) hat das sowohl in energetischer Hinsicht alsauch im Platzbedarf.

Material:
  • Körbchen in denen Physalis verkauf werden
  • klare Folie (z.B. aus einer Mon Cherie Packung)
  • Modellkleber
  • Deko
Arbeistschritte

Vom Körbchen wird eine komplette Seite und von den angrenzenden jeweils die Hälfte benötigt. Der „Rest“, also Boden und die anderen Halbseiten werden mit einem Skalpell (oder Kuttermesser) sauber in einem Stück abgeschnitten.

Dieser Rest wird nun im zweiten Schritt gebraucht: Aus der unversehrten Seitenwand wird das Dach werden. Sie wird auf die Länge einer halben Seite gekürzt. Der Boden und die Restseiten ebenfalls. Die Seitenwand läßt sich nun als Dach auf das zuerst ausgeschnittene Stück legen, wenn alles paßt: sauber verkleben. Ich habe dazu einen Modellkleber benutzt, der den Kunststoff aufweicht, dadurch lassen sich die leich angerundeten Streben gut verbinden.

Wenn alles getrocknet ist, werden aus der Folie die Flächen für Dach, die Seiten und die Front herausgeschnitten und ebenfall sauber verklebt.

Modell-Gewächshaus
Zum besseren Verkleben habe ich kleine Stege stehen lassen auf der rechten Seite gut zu erkennen), die später auf der Anlage bei diesem Modell-Gewächshaus nicht mehr auffallen. Schön wäre eine Tür, doch die hatte ich beim Bauen vergessen.

Das Gewächshaus kann dann seinen Platz sowohl an einem richtigen Gebäude, einer Wand oder auch an einem Prospektbau finden, wie unserem Jonsdorfer Bahnhof.

LGB Wagenbeleuchtung LED Selbstbau

Es geht hier um die Wagenbeleuchtung LED. Die sächsischen Personenwagen (LGB 31350) sollten eine vom Fahrstrom unanbhängige Beleuchtung mit Zugschlußleuchte bekommen. Bisher hatte ich eine selbstklebende 12V LED Leiste im Dach befestigt und mit einer 9V Batterie betrieben. Diese lag einfach im Wagen. Das kaltweiße Licht ist aber nicht wirklich schön. Deswegen habe ich auf einzelne gelbe LED umgestellt. Die Stromversorgung erfolgt mittels drei AA-Akkus.

LGB Wagenbeleuchtung LED
Zunächst habe ich den Abstand der einzelnen LEDs nach Gefühl festgelegt. als Träger dient der Stab eine Silvesterrakete.
Die scharze Farbe des Daches schluckt zu viel Licht für die  Wagenbeleuchtung LED.
Das schwarze Dach habe ich mit einem glänzend weißen Karton (Kalenderblattrückseite) ausgekleidet.
Die LEDs sind parallel geschaltet. Ein Vorwiderstand (für alle gemeinsam) sorgt dafür, dass sie nicht überlastet werden.
Wagenbeleuchtung LED
Die LEDs strahlen nach oben. Der Holzstab ist leicht schräg eingeklemmt. In einem weiteren Wagen habe ich die LEDs direkt nach unten strahlen lassen; der Eindruck von außen ist in beiden Fällen gleich). Dort ist der Holzsrtab durchbohrt und an den für die Innenbeleuchtung vorgesehenen Stellen fest geschraubt.
Nun zur Zugschlußbeleuchtung
LGB Wagenbeleuchtung LED Selbstbau
Von der Zugschlußbeleuchtung (LGB 68331) wird nur die eigentliche Laterne benötigt.

 

LGB 31350 Wagenbeleuchtung LED Selbstbau
Die Diode ist so gebogen, dass die Füßchen die Laterne halten können. Versuche, die Orginal-Halterung am Dachrand festzukleben haben nicht wirklich zum Erfolg geführt. Der eingeklebte LED-Fuß gibt ausreichend Festigkeit. Die Laterne läßt sich abnehmen und ggf. drehen.

 

So ist es nun richtig montiert.

 

Die gelben LEDs geben ein schönes warmes Licht ab.
Stromversorgung
LGB 31350 Wagenbeleuchtung LED Selbstbau
Die Akkus werden in einer Batteriebox am Boden gelagert. Das beeinflußt den Schwerpunkt günstig. Die Halterung ist am Boden angeschraubt. Ich habe darauf geachtet, dass der Schalter auf der Deckelseite ist (bei den meisten Halterungen ist er auf der gegenüberliegenden seite und wäre nach der Montage nicht mehr erreichbar. Die Verschlüsse schließen bei mir sehr straff. Deswegen wird nur einer genutzt. Bei der Schnalle habe ich mit einem Skalpell vorsichtig die Nase abgeflacht. Die Kabel werden im Inneren übrigens durch die Toilette geführt.

 

Die Batteriebox fällt kaum auf. Ich habe sie so montiert, dass der Schalter jeweils auf der Toilettenseite des Wagens ist. So sieht man schnell, wo man schalten muss. Der Wagen muß nur sehr leicht gekippt werden und man kan mit dem Finger den Schalter betätigen.In der früheren Version hatte ich Schalter selbst gebaut, die durch Drehen der Lüftung auf dem Dach geöffnet und geschlossen werden.

Bekohlungsanlage (Pola)

BekohlungsanlageDampfloks brauchen Kohle. Nun endlich gibt es auf unserer Anlage auch eine Bekohlungsanlage. Grundlage ist der Pola Bausatz. Der Zusammenbau ist nicht kompliziert, allerdings sieht das Modell dann etwas zu sauber aus…

Bekohlungsanlage LGB
Zunächst werden alle Teile entgratet, ein Skalpell eigent sich dafür sehr gut. Ärgerlich ist der Gußabdruck auf der Oberseite der Bodenplatte (weißer Fleck) Die Stelle muss später auf alle Fälle bearbeitet werden.
1:22,5 Bekohlungsanlage
Links im Bild ist der kleine Kohlenhaufen zu sehen, der die Reste der Gussnase verdeckt. Die Schienen sind mit Rostfarbe vorgestrichen (vgl.. Artikel Ein Geländer entsteht) Der Boden des Kranturmes benötigt ein Loch, durch welches später Kabel für die Beleuchtung geführt werden können.
Ebenfalls mit Rostfarbe werden die beiden Loren behandelt.

 

Bekohlungsanlage Pola
Die einzelnen Kammern werden durch Wände getrennt. Zum Ankleben habe ich sie fixiert, damit sie wirklich gerade stehen.
Kleinbekohlungsanlage g-scale
Das Fundament des Kranes wird zusammengeklebt, die Scharniere sollen ebenfalls rostig werden.
Kleinbekohlungsanlage LGB
Die Deckenplatte erhält eine Bohrung, in die ein Alusrohr als Führung geklebt wird (Heißklebepistole). Bei der Bodenplatte des Kranes wird der Zapfen entfernt und ebenfalls ein Loch gebohrt, durch welches ein etwas dünneres Alu-Rohr geführt wird. Durch das Rohr kann dann der Draht für die Beleuchtung gezogen werden. So ist der Kran weiter drehbar und erhält Beleuchtung.
Bekohlungsanlage LGB
Der Kranfahrerstand wird entsprechend der Anleitung gebaut und verklebt. Das Dach ist nur aufgesetzt. Die Kette wurde auch künstlich gealtert.
Kleinbekohlungsanlage g-scale
das Häuschen erhält innen und außen jeweils eine gelbe LED als Beleuchtung. Die LEDs sind hinter einer Konstantstromquelle in Reihe geschaltet. Der lampenschirm ist eine kleine Unterlegscheibe.

 

Auch der Ausleger des Kranes wurde künstlich „verrostet“. Der gesamte Boden ist ungleichmäßig schwarz.
Die Bohlen sind ebenfalls schwarz „verdreckt“ worden. Die mitgelieferte Kohle reicht nicht, um die einzelnen Schläge aufzufüllen. Ich habe die Kohlehaufen deswegen mit scharz gefärbten Korkkrümeln „unterfüttert“.

Die Bekohlungsanlage kann ihre Arbeit aufnehmen; jetzt muss sie nur noch landschaftlich eingebunden werden.
1/22,5/G Small Coaling Station
Die Landschaft erhält in bewährter Weise einen Unterbau aus Pappmaché: Tapetenkleister und Zeitungsschnipsel

1/22,5/G Small Coaling Station

Small Coaling Station
Die getrocknete Masse wird schwarz (dort wo viel Kohlendreck ist) und braun mit mattglänzendem Lack (Wasserbasis) gestrichen; sobald das getrocknet ist, wird es mit Holzleim bestrichen. Übrigens sieht der Arbeiter nun auch nach Arbeit aus.
1/22,5/G Small Coaling Station
Auf den feuchten Holzleim wird getrockneter Kaffeesatz bzw. Sand gesiebt.
1/22,5/G
Der trockne sand- bzw Kaffeesatz-Untergrund wird erneut mit verdünntem Holzleim bestrichen und dann mit Gras „bepflanzt“. Die Gleise werden geschottert (z.T. schwarz eingefärbter Kork) und der Kohledreck bis an die Schiene gebracht. Der Kaffeesatz klebt auf einem Untergrund aus Pappmaché bzw. Kork.
LGB Anlage
Fertig!
Gartenbahn
Kohlearbeiter auf der Gartenbahn
1/22,5/G Small Coaling Station

Straßenlampe

Für eine Bekohlungsanlage brauchte ich auch Beleuchtung. Neben der Beleuchtung des Kranes, sollte auch eine einfache Straßenlampe auf der Bekohlungsanlage stehen. Ich habe mich für einen Selbstbau entschieden.

Zwei unterschiedlich dicke Alurohre (4mm und 6mm) aus dem Baumarkt sind die Grundlage. Das dickere dient als Laternenmast. Im oberen Bereich ist es leicht schräg durchbohrt, so dass das dünnere Rohr hindurchgesteckt werden kann. Das dünnere Rohr bekommt zwei Halbbohrungen; durch diese wird ein zweiadriger Draht gefädelt und dann durch das dicke Rohr nach unten. man muss aufpassen, dass man die Isolierung nicht beschädigt!
Die Laterne wird mit Kunstrost-Grundierung eingestrichen. An den Draht ist eine gelbe LED gelötet. Unter der Lampe ist eine LED Gleichspannungsquelle eingelötet. So läßt sich die Lampe an das „normale“ 12V Stromnetz anschließen. Der Lampenschirm besteht aus zwei Unterlegscheiben. Die kleinere ist oben. sie wird zunächst festgeklebt. Ich habe eine Heißklebnepistole verwendet. Die größere wird dann darunter geklebt.
Wenn die Grundierung getrocknet ist, wird die lampe mehrmals dünn mit der Oxidationslösung eingestrichen, es bildet sich Rost. Zum Schluß habe ich mit einem fast trockenen Pinsel schwarze Farbe dort aufgebracht, wo Kohlenstaub liegen sollte.

 

rauchender Schornstein

Mit Dampfgeneratoren können Lokomotiven, Grille und Schornsteine rauchen. Einen anderen Weg bin ich bei einem Gebäude gegangen. Hier raucht eine Räucherkerze.

Aus Keramik habe ich diesen Kamin getöpfert. Man kann auch Gips o.ä. verwenden; das Material sollte feuerfest und hitzebeständig sein!
Das Dach des Hauses läßt sich in einem Stück abnehmen. Im Haus, das Zimmer enthält, wird der Kamin auf ein kleines Holzpodest gestellt. Er befindet sich dann direkt unter dem Schornstein des Hausdaches.
Der Kamin schließt nicht (!) mit dem Dach ab. Das ist aus thermischen Gründen nötig! Dadurch verfärbt sich das Innere des Hauses allerdings allmählich in eine Räucherhöhle.
Bei dieser Konstruktion ist die Temperatur im Kamin nicht höher als 42°C. In einer früheren Version hatte ich den Kamin direkt mit dem Schornstein verbunden. Die Temperaturen waren dabei zu hoch, so dass sich der Schornstein leicht deformiert hat.