Bekohlungsanlage (Pola)

BekohlungsanlageDampfloks brauchen Kohle. Nun endlich gibt es auf unserer Anlage auch eine Bekohlungsanlage. Grundlage ist der Pola Bausatz. Der Zusammenbau ist nicht kompliziert, allerdings sieht das Modell dann etwas zu sauber aus…

Bekohlungsanlage LGB
Zunächst werden alle Teile entgratet, ein Skalpell eigent sich dafür sehr gut. Ärgerlich ist der Gußabdruck auf der Oberseite der Bodenplatte (weißer Fleck) Die Stelle muss später auf alle Fälle bearbeitet werden.
1:22,5 Bekohlungsanlage
Links im Bild ist der kleine Kohlenhaufen zu sehen, der die Reste der Gussnase verdeckt. Die Schienen sind mit Rostfarbe vorgestrichen (vgl.. Artikel Ein Geländer entsteht) Der Boden des Kranturmes benötigt ein Loch, durch welches später Kabel für die Beleuchtung geführt werden können.
Ebenfalls mit Rostfarbe werden die beiden Loren behandelt.

 

Bekohlungsanlage Pola
Die einzelnen Kammern werden durch Wände getrennt. Zum Ankleben habe ich sie fixiert, damit sie wirklich gerade stehen.
Kleinbekohlungsanlage g-scale
Das Fundament des Kranes wird zusammengeklebt, die Scharniere sollen ebenfalls rostig werden.
Kleinbekohlungsanlage LGB
Die Deckenplatte erhält eine Bohrung, in die ein Alusrohr als Führung geklebt wird (Heißklebepistole). Bei der Bodenplatte des Kranes wird der Zapfen entfernt und ebenfalls ein Loch gebohrt, durch welches ein etwas dünneres Alu-Rohr geführt wird. Durch das Rohr kann dann der Draht für die Beleuchtung gezogen werden. So ist der Kran weiter drehbar und erhält Beleuchtung.
Bekohlungsanlage LGB
Der Kranfahrerstand wird entsprechend der Anleitung gebaut und verklebt. Das Dach ist nur aufgesetzt. Die Kette wurde auch künstlich gealtert.
Kleinbekohlungsanlage g-scale
das Häuschen erhält innen und außen jeweils eine gelbe LED als Beleuchtung. Die LEDs sind hinter einer Konstantstromquelle in Reihe geschaltet. Der lampenschirm ist eine kleine Unterlegscheibe.

 

Auch der Ausleger des Kranes wurde künstlich „verrostet“. Der gesamte Boden ist ungleichmäßig schwarz.
Die Bohlen sind ebenfalls schwarz „verdreckt“ worden. Die mitgelieferte Kohle reicht nicht, um die einzelnen Schläge aufzufüllen. Ich habe die Kohlehaufen deswegen mit scharz gefärbten Korkkrümeln „unterfüttert“.

Die Bekohlungsanlage kann ihre Arbeit aufnehmen; jetzt muss sie nur noch landschaftlich eingebunden werden.
1/22,5/G Small Coaling Station
Die Landschaft erhält in bewährter Weise einen Unterbau aus Pappmaché: Tapetenkleister und Zeitungsschnipsel

1/22,5/G Small Coaling Station

Small Coaling Station
Die getrocknete Masse wird schwarz (dort wo viel Kohlendreck ist) und braun mit mattglänzendem Lack (Wasserbasis) gestrichen; sobald das getrocknet ist, wird es mit Holzleim bestrichen. Übrigens sieht der Arbeiter nun auch nach Arbeit aus.
1/22,5/G Small Coaling Station
Auf den feuchten Holzleim wird getrockneter Kaffeesatz bzw. Sand gesiebt.
1/22,5/G
Der trockne sand- bzw Kaffeesatz-Untergrund wird erneut mit verdünntem Holzleim bestrichen und dann mit Gras „bepflanzt“. Die Gleise werden geschottert (z.T. schwarz eingefärbter Kork) und der Kohledreck bis an die Schiene gebracht. Der Kaffeesatz klebt auf einem Untergrund aus Pappmaché bzw. Kork.
LGB Anlage
Fertig!
Gartenbahn
Kohlearbeiter auf der Gartenbahn
1/22,5/G Small Coaling Station

Anleitung zum Bau eines Modelleisenbahn Teiches

Im Herbst und Winter 2015 /2016 ist die Landschaft der LGB-Anlage weiter „gewachsen“. Ein kleiner Teich, eine Kuhweide und ein Abstellgleis für ein „Sägewerk“ sind entstanden. Seht selber (Erklärungen sind sofern nötig unter den einzelnen Bildern). Es fehlen noch ein paar Bäume, ein Weg und andere Kleinigkeiten.

Hier könnt Ihr gut nachverfolgen, wie ein Teich auf einer Modelleinsenbahn gebaut werden kann. Ähnlich lassen sich auch Flüsse im Modell nachbilden.

Auf einer Platte wurde zunächst der Rand des Teiches und eine kleine „Insel“ mit einem Holzleim-Späne-Gemisch befestigt. Das Ufer & der Teichgrund sind nochmal mit Leim bestrichen worden und feiner Sand ist darauf gesiebt.

 

Sisal-Strick habe ich mit grüner Plakatfarbe eingefärbt, in kurze Stücke geschnitten und auf einer Seite auseinandergedreht. Die andere Seite wird mit Holzleim auf den Seeboden gepflanzt. Die beiden Streichhölzer werden später Teil eines Steges sein.
Nachdem der Holzleim völlig ausgetrocknet ist, wird der Teich mit klarem Bootslack geflutet. Das ist sehr geruchsintensiv, also in einem gut gelüfteten Raum arbeiten! Sobald der Lack eine Haut bildet, kann mit einer Heißluftpistole darüber geblasen werden, es entstehen Wellen. Es sollte immer in der selben Richtung geblasen werden, damit die Wellen realistisch sind.

 

Austrocknen lassen. Die Wellen verflachen dabei wieder, es muss gelegentlich erneut heiss geblasen werden.

 

Der Teich hat seinen Platz gefunden. Aus Pappmaché ist die Landschaft gestaltet und getrocknet. Nun soll noch hohes Gras „gepflanzt“ werden. Auch das findet Halt im Holzleim.

 

Der Leim wird mit einem nassen Pinsel und etwas Sand verteilt.
Das Gras (langes Modellgras) wird auf den Leim gestreut & mit einer umgebauten elektrischen Fliegenklappe elektrostatisch aufgeladen. Dadurch richtet es sich auf. Vorsicht, man kann ordentlich eine gewischt bekommen!

 

Gras aus der Nähe