Tunnelblick

Bei großen Schattenbahnhöfen ist es sinnvoll, wenn man irgendwie sieht, was dort im Verdeckten passiert.man braucht einen Tunnelblick.

Meine Anlage hat in Ebene 1 einen dreigleisigen Schattenbahnhof. Damit ich sehe, welche Gleise belegt sind usw. hatte ich zunächst Spiegel angebracht, so dass ich durch die Tunnelportale „sehen“ konnte. Das war mehr als suboptimal.

Die zweite Idee waren IP-Kameras. Das funktiniert im Prizip, beim Rangieren (z.B. auf ein Entkupplungsgleis, ist die Latenz aber zu groß.

So habe ich ein einfaches Überwachungssystem mit 4 Kameras und ohne Festplatte gekauft. Die Zentrale läßt sich an einen normalen PC-Monitor anschließen. Die Bilder erscheinen in Echtzeit.

Der Monitor ist geviertelt. Rechts sind Aufnahmen über die komplette Tunnellänge. Links unten die verdeckte Tunneleinfahrt. Hier ist u.a. wichtig, die Weichenstellung zu erkenen. Links oben ist das Abstellgleis. Im Tunneldach ist ein Spiegel so befestigt, dass man in ihm (durch die Kamera) das Entkupplungsgleis sieht (vgl. Bild 4)
Kamera, die die verdeckte Tunneleinfahrt filmt (Bild links unten). Die Kamera fällt auf der Anlage kaum auf. Sie ist als einzige zumindest theoretisch sichtbar.
Kamera im Tunnel (Monitor rechts unten). Die Kameras lassen sich mittels der kleinen Stellschrauben genau justieren.
Gelb: Spiegel. Die Lok kann jetzt von den Wagen abgekuppelt werden (=Dauerentkupplungsgleis). Die Lok muss zum Abstellen vorwärts einfahren. Um den Zug wieder abzuholen, muss die Lok dann rückwärts einfahren. Mit „A“ ist immer die selbe Lok bezeichnet. Rechts unten sieht man, dass der Güterzug fast bis zum Ende des Abstellgleises rangiert worden ist.

 

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