Weichenantrieb verlängern

Manchmal ist es problematisch, den Antrieb für Weichen oder Entkuppler an der vorgesehenen Stelle direkt neben dem Gleis zu plazieren. Deswegen muss man den Weichenantrieb verlängern. Bei mir tauchte das Problem im Zusammenhang mit dem Pola Güterschuppen auf.

Im Bereich der zukünftigen Landrampe befinden sich zwei Entkupplungsgleise. Die hatte ich so umgebaut, dass auch Wagen mit zwei Kupplungshaken getrennt werden können. Auf die Variante ein elektrisches Entkupplungsgleis und einen Dauerentkuppler habe ich verzichtet, damit Züge, die von einer rückwärtsfahrenden Lok gezogen werden (Lokomotiven haben bei mir an der Vorderseite nur den Bügel) nicht abgekoppelt werden.

Einer der beiden EPL Antriebe befindet sich genau dort, wor die Grundplatte des Güterschuppens stehen soll. Auf simple, aber sicher funktionierende Weise habe ich den Weichenantrieb verlängert.

Weichenantrieb verlängern
Als dunklen Fleck kann man noch die ursprüngliche Position des Antriebs erkennen. Mit Hilfe einer kleinen Aluminiumstange wurde der Schubweg verlängert. Auf der Seite des Entkupplers ist der Alu-Stab nach unten gebogen und paßt in die Öse des Entkupplers. Auf Seiten des EPL Antriebes ist der Stab abgeflacht und hat eine kleine Bohrung, in die die Nase des Antriebs von oben greift.

 

Weichenantrieb EPL 12010
Die Stange muss im Bereich des EPL-Antriebes von unten gestützt werden.
Zur Führung der Alu-Stange habe ich einen Gipskarton-Dübel einseitig abgeflcht. Dadurch kann er nicht wegrollen. Er eignet sich wegen der zunehmenden Stärke sehr gut als Führung.
Pola Güterschuppen 330881
In die Grundplatte des Güterschuppens wird mit einem Trennschleifer ein rechtwinkliger Schnitt bis zum „Hohlraum“ geschnitten.
LGB Güterschuppen Pola G330881
Der Spalt muss natürlich an der Stelle sein, an der die Verlängerung des Antriebs verlaufen soll.
Weichenantrieb verlängern
Der Antrieb befindet sich nun im „Keller“ des Güterschuppens. Der Schuppen läßt sich komplett anheben, so dass eventuelle Störungen gut behoben werden können.

Modell-Gewächshaus selber bauen

Eine schönes Detail auf einer LGB Anlage kann ein Modell-Gewächshaus sein. Ich habe als Fingerübung aus „Resten“ ein kleines Anlehngewächshaus gebaut. Anlehngewächshäuser werden genutzt, wenn ein Gewächshaus direkt an eine Mauer gebaut werden kann. Vorteile (im richtigen Leben) hat das sowohl in energetischer Hinsicht alsauch im Platzbedarf.

Material:
  • Körbchen in denen Physalis verkauf werden
  • klare Folie (z.B. aus einer Mon Cherie Packung)
  • Modellkleber
  • Deko
Arbeistschritte

Vom Körbchen wird eine komplette Seite und von den angrenzenden jeweils die Hälfte benötigt. Der „Rest“, also Boden und die anderen Halbseiten werden mit einem Skalpell (oder Kuttermesser) sauber in einem Stück abgeschnitten.

Dieser Rest wird nun im zweiten Schritt gebraucht: Aus der unversehrten Seitenwand wird das Dach werden. Sie wird auf die Länge einer halben Seite gekürzt. Der Boden und die Restseiten ebenfalls. Die Seitenwand läßt sich nun als Dach auf das zuerst ausgeschnittene Stück legen, wenn alles paßt: sauber verkleben. Ich habe dazu einen Modellkleber benutzt, der den Kunststoff aufweicht, dadurch lassen sich die leich angerundeten Streben gut verbinden.

Wenn alles getrocknet ist, werden aus der Folie die Flächen für Dach, die Seiten und die Front herausgeschnitten und ebenfall sauber verklebt.

Modell-Gewächshaus
Zum besseren Verkleben habe ich kleine Stege stehen lassen auf der rechten Seite gut zu erkennen), die später auf der Anlage bei diesem Modell-Gewächshaus nicht mehr auffallen. Schön wäre eine Tür, doch die hatte ich beim Bauen vergessen.

Das Gewächshaus kann dann seinen Platz sowohl an einem richtigen Gebäude, einer Wand oder auch an einem Prospektbau finden, wie unserem Jonsdorfer Bahnhof.

LGB Wagenbeleuchtung LED Selbstbau

Es geht hier um die Wagenbeleuchtung LED. Die sächsischen Personenwagen (LGB 31350) sollten eine vom Fahrstrom unanbhängige Beleuchtung mit Zugschlußleuchte bekommen. Bisher hatte ich eine selbstklebende 12V LED Leiste im Dach befestigt und mit einer 9V Batterie betrieben. Diese lag einfach im Wagen. Das kaltweiße Licht ist aber nicht wirklich schön. Deswegen habe ich auf einzelne gelbe LED umgestellt. Die Stromversorgung erfolgt mittels drei AA-Akkus.

LGB Wagenbeleuchtung LED
Zunächst habe ich den Abstand der einzelnen LEDs nach Gefühl festgelegt. als Träger dient der Stab eine Silvesterrakete.
Die scharze Farbe des Daches schluckt zu viel Licht für die  Wagenbeleuchtung LED.
Das schwarze Dach habe ich mit einem glänzend weißen Karton (Kalenderblattrückseite) ausgekleidet.
Die LEDs sind parallel geschaltet. Ein Vorwiderstand (für alle gemeinsam) sorgt dafür, dass sie nicht überlastet werden.
Wagenbeleuchtung LED
Die LEDs strahlen nach oben. Der Holzstab ist leicht schräg eingeklemmt. In einem weiteren Wagen habe ich die LEDs direkt nach unten strahlen lassen; der Eindruck von außen ist in beiden Fällen gleich). Dort ist der Holzsrtab durchbohrt und an den für die Innenbeleuchtung vorgesehenen Stellen fest geschraubt.
Nun zur Zugschlußbeleuchtung
LGB Wagenbeleuchtung LED Selbstbau
Von der Zugschlußbeleuchtung (LGB 68331) wird nur die eigentliche Laterne benötigt.

 

LGB 31350 Wagenbeleuchtung LED Selbstbau
Die Diode ist so gebogen, dass die Füßchen die Laterne halten können. Versuche, die Orginal-Halterung am Dachrand festzukleben haben nicht wirklich zum Erfolg geführt. Der eingeklebte LED-Fuß gibt ausreichend Festigkeit. Die Laterne läßt sich abnehmen und ggf. drehen.

 

So ist es nun richtig montiert.

 

Die gelben LEDs geben ein schönes warmes Licht ab.
Stromversorgung
LGB 31350 Wagenbeleuchtung LED Selbstbau
Die Akkus werden in einer Batteriebox am Boden gelagert. Das beeinflußt den Schwerpunkt günstig. Die Halterung ist am Boden angeschraubt. Ich habe darauf geachtet, dass der Schalter auf der Deckelseite ist (bei den meisten Halterungen ist er auf der gegenüberliegenden seite und wäre nach der Montage nicht mehr erreichbar. Die Verschlüsse schließen bei mir sehr straff. Deswegen wird nur einer genutzt. Bei der Schnalle habe ich mit einem Skalpell vorsichtig die Nase abgeflacht. Die Kabel werden im Inneren übrigens durch die Toilette geführt.

 

Die Batteriebox fällt kaum auf. Ich habe sie so montiert, dass der Schalter jeweils auf der Toilettenseite des Wagens ist. So sieht man schnell, wo man schalten muss. Der Wagen muß nur sehr leicht gekippt werden und man kan mit dem Finger den Schalter betätigen.In der früheren Version hatte ich Schalter selbst gebaut, die durch Drehen der Lüftung auf dem Dach geöffnet und geschlossen werden.

Bekohlungsanlage (Pola)

BekohlungsanlageDampfloks brauchen Kohle. Nun endlich gibt es auf unserer Anlage auch eine Bekohlungsanlage. Grundlage ist der Pola Bausatz. Der Zusammenbau ist nicht kompliziert, allerdings sieht das Modell dann etwas zu sauber aus…

Bekohlungsanlage LGB
Zunächst werden alle Teile entgratet, ein Skalpell eigent sich dafür sehr gut. Ärgerlich ist der Gußabdruck auf der Oberseite der Bodenplatte (weißer Fleck) Die Stelle muss später auf alle Fälle bearbeitet werden.
1:22,5 Bekohlungsanlage
Links im Bild ist der kleine Kohlenhaufen zu sehen, der die Reste der Gussnase verdeckt. Die Schienen sind mit Rostfarbe vorgestrichen (vgl.. Artikel Ein Geländer entsteht) Der Boden des Kranturmes benötigt ein Loch, durch welches später Kabel für die Beleuchtung geführt werden können.
Ebenfalls mit Rostfarbe werden die beiden Loren behandelt.

 

Bekohlungsanlage Pola
Die einzelnen Kammern werden durch Wände getrennt. Zum Ankleben habe ich sie fixiert, damit sie wirklich gerade stehen.
Kleinbekohlungsanlage g-scale
Das Fundament des Kranes wird zusammengeklebt, die Scharniere sollen ebenfalls rostig werden.
Kleinbekohlungsanlage LGB
Die Deckenplatte erhält eine Bohrung, in die ein Alusrohr als Führung geklebt wird (Heißklebepistole). Bei der Bodenplatte des Kranes wird der Zapfen entfernt und ebenfalls ein Loch gebohrt, durch welches ein etwas dünneres Alu-Rohr geführt wird. Durch das Rohr kann dann der Draht für die Beleuchtung gezogen werden. So ist der Kran weiter drehbar und erhält Beleuchtung.
Bekohlungsanlage LGB
Der Kranfahrerstand wird entsprechend der Anleitung gebaut und verklebt. Das Dach ist nur aufgesetzt. Die Kette wurde auch künstlich gealtert.
Kleinbekohlungsanlage g-scale
das Häuschen erhält innen und außen jeweils eine gelbe LED als Beleuchtung. Die LEDs sind hinter einer Konstantstromquelle in Reihe geschaltet. Der lampenschirm ist eine kleine Unterlegscheibe.

 

Auch der Ausleger des Kranes wurde künstlich „verrostet“. Der gesamte Boden ist ungleichmäßig schwarz.
Die Bohlen sind ebenfalls schwarz „verdreckt“ worden. Die mitgelieferte Kohle reicht nicht, um die einzelnen Schläge aufzufüllen. Ich habe die Kohlehaufen deswegen mit scharz gefärbten Korkkrümeln „unterfüttert“.

Die Bekohlungsanlage kann ihre Arbeit aufnehmen; jetzt muss sie nur noch landschaftlich eingebunden werden.
1/22,5/G Small Coaling Station
Die Landschaft erhält in bewährter Weise einen Unterbau aus Pappmaché: Tapetenkleister und Zeitungsschnipsel

1/22,5/G Small Coaling Station

Small Coaling Station
Die getrocknete Masse wird schwarz (dort wo viel Kohlendreck ist) und braun mit mattglänzendem Lack (Wasserbasis) gestrichen; sobald das getrocknet ist, wird es mit Holzleim bestrichen. Übrigens sieht der Arbeiter nun auch nach Arbeit aus.
1/22,5/G Small Coaling Station
Auf den feuchten Holzleim wird getrockneter Kaffeesatz bzw. Sand gesiebt.
1/22,5/G
Der trockne sand- bzw Kaffeesatz-Untergrund wird erneut mit verdünntem Holzleim bestrichen und dann mit Gras „bepflanzt“. Die Gleise werden geschottert (z.T. schwarz eingefärbter Kork) und der Kohledreck bis an die Schiene gebracht. Der Kaffeesatz klebt auf einem Untergrund aus Pappmaché bzw. Kork.
LGB Anlage
Fertig!
Gartenbahn
Kohlearbeiter auf der Gartenbahn
1/22,5/G Small Coaling Station

Straßenlampe

Für eine Bekohlungsanlage brauchte ich auch Beleuchtung. Neben der Beleuchtung des Kranes, sollte auch eine einfache Straßenlampe auf der Bekohlungsanlage stehen. Ich habe mich für einen Selbstbau entschieden.

Zwei unterschiedlich dicke Alurohre (4mm und 6mm) aus dem Baumarkt sind die Grundlage. Das dickere dient als Laternenmast. Im oberen Bereich ist es leicht schräg durchbohrt, so dass das dünnere Rohr hindurchgesteckt werden kann. Das dünnere Rohr bekommt zwei Halbbohrungen; durch diese wird ein zweiadriger Draht gefädelt und dann durch das dicke Rohr nach unten. man muss aufpassen, dass man die Isolierung nicht beschädigt!
Die Laterne wird mit Kunstrost-Grundierung eingestrichen. An den Draht ist eine gelbe LED gelötet. Unter der Lampe ist eine LED Gleichspannungsquelle eingelötet. So läßt sich die Lampe an das „normale“ 12V Stromnetz anschließen. Der Lampenschirm besteht aus zwei Unterlegscheiben. Die kleinere ist oben. sie wird zunächst festgeklebt. Ich habe eine Heißklebnepistole verwendet. Die größere wird dann darunter geklebt.
Wenn die Grundierung getrocknet ist, wird die lampe mehrmals dünn mit der Oxidationslösung eingestrichen, es bildet sich Rost. Zum Schluß habe ich mit einem fast trockenen Pinsel schwarze Farbe dort aufgebracht, wo Kohlenstaub liegen sollte.

 

rauchender Schornstein

Mit Dampfgeneratoren können Lokomotiven, Grille und Schornsteine rauchen. Einen anderen Weg bin ich bei einem Gebäude gegangen. Hier raucht eine Räucherkerze.

Aus Keramik habe ich diesen Kamin getöpfert. Man kann auch Gips o.ä. verwenden; das Material sollte feuerfest und hitzebeständig sein!
Das Dach des Hauses läßt sich in einem Stück abnehmen. Im Haus, das Zimmer enthält, wird der Kamin auf ein kleines Holzpodest gestellt. Er befindet sich dann direkt unter dem Schornstein des Hausdaches.
Der Kamin schließt nicht (!) mit dem Dach ab. Das ist aus thermischen Gründen nötig! Dadurch verfärbt sich das Innere des Hauses allerdings allmählich in eine Räucherhöhle.
Bei dieser Konstruktion ist die Temperatur im Kamin nicht höher als 42°C. In einer früheren Version hatte ich den Kamin direkt mit dem Schornstein verbunden. Die Temperaturen waren dabei zu hoch, so dass sich der Schornstein leicht deformiert hat.

Telefonzelle Pola 331745 als Büchertisch

Unsere Anlage soll die Gegenwart bei einer historischen Bahn, wie der Zittauer Schmalspurbahn, darstellen. Da ist eine Telefonzelle nicht mehr so richtig zeitgemäß. In der Reallität findet man sie fast gar nicht mehr.

Aber dort wo sie noch im Stadtbild zu finden sind, werden sie gelegentlich umfunktioniert. So auch bei uns. In der Telefonzelle ist eine tauschbörse für Bücher untergebracht.

Die Rückwand der Telefonzelle wurde leer gelassen, also ohne Telefon und Ablage.
Aus dünnen Leisten wurde ein kleines Holzregal gebastelt. bevor das alles zusammengesetzt wurde, wurde in der Rückwand Draht für eine Beleuchtung verlegt.
Die „Bücher“ sind aus Wellpappe so geklebt, dass der Eindruck von Seiten entsteht und mit ausgedruckten Covern beklebt.
Außerdem sind auf die selbe Weise „Taschenbücher“ entstanden, deren Cover aus Isolierband besteht.
Die Telefonzelle ist beleuchtet, dazu ist eine Diode im Dach verbaut.

LGB 2080 zusätzlicher Stromabnehmer

Kürzer Lokomotiven können gelegentlich Probleme mit der Stromabnahme haben, wenn es beispielsweise über Doppeltekreuzungsweichen geht. Das kann man verbessern, wenn man für die Stromversorgung nicht genutzte Vor- oder Nachläufer gegen welche austauscht, die Stromabnehmer haben.

Gehäuse und Fahrwerk sind getrennt.
Vor- & Nachläufer sind abmontiert. beispielhaft wird am Vorläufer weitergearbeitet.
Stromabnehmer; zunächst müssen die Kabel an den Messinghülsen angelötet werden. Die Kabel werden dann durch die kleinen Schlitze nach außen geführt.
Der Stromabnehmer wird am Vorläufer moniert.
Die Kabel werden ins Innere geleitet, und entsprechend mit den anderen Stromabnehmer-Kabeln verbunden die Lok wir wieder zusammengebaut.

Modellbahn Anleitung: ein Eisengeländer entsteht

In Dresden waren wir auch in einem Laden mit Künstlerbedarf, sehr schön, riesige Auswahl. Beim Rumstöbern habe ich „Farbe“ entdeckt, mit deren Hilfe man echten Rost auf Modelle etc. bringen kann. Habe ich gekauft. Geplant habe ich das für die Seitenkanten der Schienen, aber nun überlegt, was ich testweise verrosten lassen könnte.
Ich habe ein kleines Eisengeländer aus Draht gelötet.

LGB Innenanlage Anleitung geländer
Das Grundmaterial ist ein alter Alu-Kleiderbügel, wie man ihn bei Wäschereien bekommt.
Mit einer Zange habe ich die Stücken zurecht geschnitten und gebogen. Mit großer Hitze lassen sich die Streben verlöten.
Nachdem alles wieder kalt ist, wird das geländer mit dem ersten Anstrich grundiert.

Sobald der Anstrich getrocknet ist, kann mit dem zweiten Anstrich darüber gestrichen werden.
LGB indoor Geländer
Allmählich bildet sich echter Rost.
Auch alte Achsen oder Ölfässer lassen sich so sehr gut altern.

 

Bahnhof Jonsdorf Prospektbau

Am Rande einer Anlage kann es aus Platzgründen sinnvoll sein, keine kompletten Gebäude sondern nur die Prospekte aufzustellen. So bin ich mit dem Bahnhof Jonsdorf der Zittauer Schmalspurbahn umgegangen. Mit kleinen Kniffen kann dennoch ein 3-D Effekt erreicht werden.

Am Anfang steht ein gutes Foto des Bahnhofes. Am PC habe ich das Bild anhand einer Vergleichsgröße (z.B. Tür) das Bild auf den Maßstab 1:22,5 berechnet und (auf mehrere Blätter) ausgedruckt.
Der Ausdruck wurde auf Pappe geklebt. Die Fenster wurden ausgeschnitten, durch Fenster aus einem Pola-Bausatz ersetzt und mit Folie „verglast“.
Einzelne Fenster wurden hinterleuchtet; im ersten Stock auch ein richtiger Raum eingerichtet. Dazu diente ein alter, wertiger Pappkarton.
Der Raum wird eingerichtet, die Rückseite (= Deckel) muss natürlich auch gestaltet werden.
Zum Hintergrund gehört auch das verkleinerte Foto eines Bücheregales. Das wurde mit gerigem Abstand (Streichholz) vor die Rückwand geklebt.
Im Raum sind auch eine Person, eine Zimmerpflanze und eine halb geöffnete Tür. Natürlich auch eine funktionierende Beleuchtung. Das Regal steht übrigens rechts. Die Eckuhr, die sich im Orginal am Gebäude befindet (vgl. das oberste Bild), wurde durch eine ebenfalls beleuchtete Modell-Bahnhofsuhr ersetzt.
Der Bahnhof steht in einer Ecke. Dahinter ist mit etwa 30 cm Abstand ein Landschaftsfoto. Es ist in der Zimmerecke gebogen. Durch den Abstand zwischen Haus und Hintergrund einerseits, aber auch durch das „echte“ Zimmer entsteht ein 3D Effekt: sobald man sich bewegt ändern sich die Perspektiven.